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Möglichkeiten der Betäubung

» Örtliche Betäubung
Die meisten zahnärztlich-chirurgischen Eingriffe können in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Hierbei wird das Operationsgebiet mit einem Betäubungsmittel, das durch eine Spritze in das Gewebe gegeben wird, betäubt. Das Betäubungsmittel führt zu einer Schmerzfreiheit. Meist bleibt ein Druckgefühl übrig, welches aber gut tolerierbar ist, d.h. Sie merken, dass etwas im OP-Gebiet passiert, Sie verspüren aber keinen Schmerz. Je nach Art des Eingriffs können Bohrgeräusche entstehen, die mit einem mitgebrachten Musikgerät übertönt werden können.

Kindern geben wir die Möglichkeit, während des Eingriffs über einen Deckenbildschirm mitgebrachte DVDs zu sehen. Dies dient als willkommene Ablenkung während der Behandlung der kleinen Patienten.

» Begleitende Sedierung (=Beruhigung)
Manche Patienten sind vor Eingriffen nervös. Dies ist in gewissem Umfang normal und völlig verständlich. Auf Wunsch können wir Ihnen vor einem geplanten Eingriff ein Beruhigungsmedikament als Tablette geben. Dies führt dazu, dass Sie dem Eingriff gelassener gegenüber treten, sich ruhiger und entspannter fühlen. Sie bleiben aber bei dem Eingriff wach. Eine örtliche Betäubung ist zusätzlich nötig (siehe oben). Für die Gabe eines Beruhigungsmittels ist es erforderlich, dass Sie eine Begleitperson mitbringen. Das Medikament muss vor dem Eingriff ca. 45 Minuten einwirken, so dass Sie entsprechend früher kommen müssen.

» Dämmerschlaf
Es ist möglich, über eine Venenverweilkanüle ein Medikament zu spritzen, welches eine Herabsetzung des Schmerzempfindens und gleichzeitig einen leichten Schlafzustand unter Beibehaltung der eigenen Atmung erzeugt. Hierdurch bekommen Sie von dem Eingriff kaum etwas mit. Eine örtliche Betäubung wird zusätzlich durchgeführt (siehe oben). Es ist notwendig, dass Sie nüchtern kommen und eine Begleitperson mitbringen. Der Dämmerschlaf wird von der Anästhesistin durchgeführt.

» Vollnarkose
Bei der Vollnarkose schlafen Sie, so dass Sie von dem Eingriff überhaupt nichts mitbekommen. Über eine Venenverweilkanüle werden Narkosemittel gespritzt, durch die Sie rasch ermüden und innerhalb weniger Sekunden einschlafen. Zur notwendigen künstlichen Beatmung und zur Sauerstoffversorgung wird ein Beatmungsröhrchen (Tubus) vorsichtig über die Nase in die Luftröhre eingeführt. Während der Narkose werden Blutdruck, Herzschlag und Atmung kontinuierlich überwacht und gemessen. Durch moderne Narkosemedikamente kann die Dauer des Narkosezustandes sehr genau gesteuert werden, so dass Sie ca. 5-10 Minuten nach dem Eingriff bereits ansprechbar sind. Bevor Sie erwachen, wird das Beatmungsröhrchen entfernt.

Die Vollnarkose wird von der Anästhesistin durchgeführt.
Es ist erforderlich, dass Sie zu einer Behandlung in Vollnarkose nüchtern kommen und eine Begleitperson mitbringen. Ihre Begleitperson kann, wenn Sie möchten, bei Ihnen bleiben, bis Sie eingeschlafen sind. Wenn Sie erwachen, wird Ihre Begleitperson direkt wieder bei Ihnen sein. Sie bleiben nach dem Eingriff zur Nachbeobachtung in unserem Aufwachraum und können, nachdem Sie sich erholt haben, am selben Tag in Begleitung wieder nach Hause gehen.

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Dr. med. Sigrid Funke

Oralchirurgie
Implantologie zertifiziert


Ärztin und Fachzahnärztin